Frühjahrskur: Sprossen-Kur



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Sprossen In ganz jungen Pflanzen stecken besonders viele Vitamine und eine Menge Lebenskraft.

Das macht Sprossen und Keimlinge so gesund.

Bei der Sprossen-Anzucht lässt man die Samen nur wenige Tage lang keimen, bevor man die jungen Keimlinge isst.

Beim Anbau von Sprossen muss man nicht auf den Frühling warten. Gerade im Winter gedeihen die Sprossen wunderbar.

So kann man auch schon im Winter mit einer ersten Frühjahrskur beginnen.

Vitamin-Mangel und Müdigkeit haben dann kaum eine Chance.

Sprossen-Herstellung

In vielen Lebensmittel-Läden kann man Sprossen heutzutage fertig gezogen kaufen.

Am besten und frischesten sind sie jedoch, wenn man sie selbst anbaut.

Die Sprossen-Anzucht ist ganz einfach.

Die Keimlinge müssen nur zwei bis drei Mal am Tag mit frischem Wasser gespült werden. Das ist das ganze Geheimnis.

In der Praxis gibt es verschiedene Verfahren, diese Wasser-Spülung möglichst einfach durchzuführen.

Es gibt Gläser mit siebartigen Deckeln und es gibt die sogenannten Sprossentürme, in denen man mehrere verschiedene Sprossen gleichzeitig ziehen kann.

So zieht man Sprossen:

  • Die meisten Sprossen-Samen müssen 6-12 Stunden in Wasser eingeweicht werden, bevor man sie erstmals spült. Nur Alfalfa (Luzerne) brauchte keine Vorweichzeit, weil die Samen so klein sind.
  • Dann gibt man die Samen in das jeweilige Keimgerät und giesst Wasser dazu.
  • Das Wasser giesst man wieder ab und lässt die Samen dann ruhen, bis zur nächsten Spülung.
  • Bei kühlen Raum-Temperaturen reichen meistens zwei Spülungen pro Tag. Wenn es wärmer ist, sind drei Spülungen besser.
  • Nach wenigen Tagen beginnen die Samen zu keimen.
  • Einige Tage später sind die Keimlinge schon erntereif.

Hier einige Beispiele von beliebten Sprossen-Arten:

  • Alfalfa
  • Sojabohnen
  • Bockshornklee
  • Azukibohnen
  • Senf
  • Brokkoli
  • Kichererbsen
  • Leinsamen
  • Radieschen
  • Sonnenblumen
  • Weizen

Grünkraut

Kresse Grünkraut sind Keimlinge, die etwas älter werden dürfen als Sprossen.

Bei Grünkraut wartet man, bis sich grüne Blättchen bilden.

Die Keimlinge werden dann auch nicht komplett gegessen, sondern man schneidet die grünen Blättchen und den oberen Bereich der Stengel ab.

Das Beispiel für Grünkraut ist die Kresse.

Kresse kann man schon fertig gewachsen im Lebensmittelhandel kaufen.

Ausser Kresse kann man Grünkraut aber auch mit zahlreichen anderen Pflanzenarten anziehen.

So zieht man Grünkraut:

  • Eine doppelte Schicht Küchenkrepp wird auf einen Teller oder in eine flache Schale gelegt.
  • Das Küchenkrepp wird vollständig durchfeuchtet, sodass es nass ist und das Wasser etwa einen Millimeter übersteht.
  • Dann werden die Samen dicht auf das Küchenkrepp gestreut.
  • Je nach Feuchtigkeit am Anfang kann man die Samen ein bis zwei Tage ruhen lassen.
  • Sobald Samen und Küchenkrepp anfangen trocken zu werden, giesst man vorsichtig neues Wasser darüber.
  • Die Samen sollten dabei nicht allzu stark verschoben werden.
  • Wenn die Samen erstmal keimen, braucht das Wasser nicht mehr überstehen. Dann reicht es, dass das Küchenkrepp gut durchfeuchtet ist.
  • Normalerweise reicht tägliches Giessen, um den kleinen Pflänzchen genug Wasser zu geben.
  • Innerhalb von etwa einer Woche wachsen die Keimlinge zu grünen Pflänzchen heran.
  • Sobald sich die kleines Keimblätter entfalten, ist das Grünkraut erntereif.

Hier einige Beispiele von beliebten Grünkraut-Arten:

  • Kresse
  • Senf
  • Brokkoli
  • Radieschen
  • Rettich
  • Sonnenblumen

Sprossen-Kur

Essen Sie täglich mindestens ein Gericht, das Sprossen oder Grünkraut enthält.

Man kann beides über den Salat streuen.

Oder man streut es sich aufs Brot.

Man kann auch Kräuterquark mit Grünkraut zubereiten.

Dicke Sprossen, wie Sojabohnen-Keimlinge oder Bockshornklee-Sprossen eignen sich auch zum Kochen. Vor allem zu asiatischen Gerichten passen Keimlinge.

Führen Sie die Sprossen-Kur solange durch wie Sie möchten.

Siehe auch:




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